Regionalliga: Balingen ist das glücklichere Kellerkind

3:2 gewonnen – die TSG setzte sich beim TSV Schott Mainz mit 3:2 durch.

Nach einer 2:1-Pausenführung schien sich die TSG zunächst mit einem Remis zufrieden geben zu müssen. Kurz vor Schluss köpfte jedoch Tim Hannack zum Sieg ein.

Mit einstündiger Verspätung startete das Absteigerduell im Otto-Schott-Sportzentrum. Der Grund: Die TSG steckte auf der Hinfahrt im Stau und kam verspätet in Mainz an. Eine scheinbar suboptimale Ausgangssituation am vorletzten Spieltag.

Ein Dankeschön, auch an dieser Stelle, an das Entgegenkommen des TSV Schott und des Unparteiischengespanns, das im Übrigen seine Sache außerordentlich gut machte. Kompliment.

Schon früh wurden die Balinger eiskalt erwischt, sie gerieten nach acht Minuten in Rückstand.

Ungewöhnlich für Viertligaverhältnisse die Kulisse von kaum mehr als 200 Unentwegten, die den Kunstrasenplatz in der weitläufigen Bezirkssportanlage mehr oder weniger säumten.

Das schnelle Schott-Führungstor beantworteten die Gäste ebenso rasch mit dem 1:1 durch Amnay Moutassime (11. Minute). In der 29. Minute legte die TSG nach: Tim Hannack staubte zum 1:2 ab.

Ihren Vorsprung nahmen die Balinger nicht unverdient mit in die Pause, mussten zuvor jedoch verletzungsbedingt wechseln: David Girmann ersetzte den angeschlagenen Jonas Brändle.

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich die beiden Absteiger über weite Strecken, Schott Mainz war sichtlich um den Ausgleich bemüht und konnte etwas mehr Ballbesitz für sich beanspruchen.

Nach einer der zahlreichen Mainzer Eckbälle war es passiert: In der 69. Minute köpften die Gastgeber zum 2:2 ein. Die Rechnung hatte man aber ohne die TSG gemacht: Tim Hannack setzte mit seinem Kopfballtor zum 3:2 den Schlusspunkt.

Im letzten Heim-, zugleich letzten Saisonspiel empfängt die TSG am kommenden Samstag (14 Uhr) in der Bizerba Arena den FC Astoria Walldorf. Danach ist Sommerpause – die Konzentration gilt bis zur Vorbereitung auf die anstehende Saison in der Oberliga den zahlreichen Nachwuchsteams und natürlich der U 23, die in der Landesliga um den Meistertitel buhlt.