Oberliga: Unser Trainer hat vor dem Heimspiel das Wort

Nach dem 0:0 beim 1. FC Mühlhausen wartet auf die TSG Balingen am Samstag der nächste Härtetest: Der Bahlinger SC kommt in die Bizerba Arena, Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

„Wir müssen nun liefern“, weiß Michael Schilling. „Wir dürfen uns nun nicht selbst blockieren, sondern müssen weiterhin mit Freude unseren Weg gehen.“ Einen Vorwurf könne er seinen Jungs nicht machen. „Die hauen sich Woche für Woche rein“, sagt der Balinger Coach. „Und ich bin überzeugt davon, dass, auch das Spielglück zurückkehren wird.“

Der Fast-Namensvetter vom Kaiserstuhl fand, ähnlich wie die TSG, nur schwer in die Runde, steigerte sich dafür kontinuierlich und hat sich inzwischen auf den sechsten Platz vorgearbeitet – mit Tuchfühlung zur Spitze.

Fest steht: Der BSC wird einen ziemlich unangenehmen Gegner abgeben, der gut ausgebildete Spieler in seinen Reihen hat. Viele Kicker haben die Fußballschule beim SC Freiburg durchlaufen.

Unser Interview mit Micha Schilling

🎙️ Micha, wie wertvoll war der Punkt in Mühlhausen?

„Grundsätzlich ist es in Ordnung, wieder zu punkten und ohne Gegentor zu bleiben. Aufgrund der guten Torchancen des Gegners war der Punktgewinn allerdings etwas glücklich.“

🎙️ Am Ball oft ordentlich, vor dem Tor noch zu harmlos – woran hapert’s?

„Es gelingt uns zu selten, aus unserer Kontrolle Torgefahr zu entwickeln und klare Chancen herauszuspielen. Vor allem der Übergang ins letzte Spielfelddrittel bereitet noch Probleme. Daran wird im Training intensiv gearbeitet.“

🎙️ Vier Ligaspiele ohne Sieg – wie bleibt die Mannschaft auf Kurs?

„Wir müssen ruhig und überzeugt bleiben. Wir haben das Potenzial, Spiele erfolgreich zu gestalten. Dafür braucht es Vertrauen, Geduld – aber auch klare Anforderungen und konsequente Arbeit an den Schwächen.“

🎙️ Und was geht gegen Bahlingen?

„Der BSC kommt mit Rückenwind: zwei Siege in Folge, darunter ein überzeugendes 3:0 in Holzhausen. Mit 20 Punkten hat Bahlingen die Tabellenspitze im Blick. Uns erwartet ein starker und gut organisierter Gegner.“