Regionalliga: Der Spitzenreiter kommt – SGV Freiberg ist zu Gast
Die Terminplaner bescheren der TSG zum ersten Heimspiel nach der Winterpause einen Hochkaräter: Die TSG trifft am Samstag (Beginn 14 Uhr) auf den SGV Freiberg. Der Gegner ist Tabellenführer in der Regionalliga Südwest.
Ganze 18 Gegentore kassierte Freiberg in seinen bisher ausgetragenen 20 Saisonspielen, selbst traf man satte 43 Mal, gewann damit zwölf Spiele, gestaltete fünf Partien unentschieden und handelte sich nur drei Niederlagen ein: Platz 1 ist der verdiente Lohn.
Längst laufen beim SGV die Vorbereitungen für den Fall der Fälle. Weil das eigene Wasenstadion Drittligaansprüchen nicht genügt, ist der Primus auf der Suche nach einem alternativen Standort – möglicherweise unabhängig davon, ob der Sprung in die 3. Liga in dieser Runde gelingt oder nicht.
Lange Zeit im Gespräch: das annähernd 100 Kilometer von Freiberg entfernte Stadion in Aalen. Mittlerweile aber scheint man an einer geografisch besseren Lösung Gefallen gefunden zu haben: Heilbronn wird als heißes Eisen gehandelt.
Der Freiberger Kader ist mit einem Marktwert von knapp drei Millionen Euro (transfermarkt.de) herausragend bestückt. Viele junge Talente, die top ausgebildet wurden, bilden gemeinsam mit Spielern im besten Fußballeralter und einigen Routiniers ein Team, das höchsten Ansprüchen genügt. Dauerbrenner sind Gal Grobelnik, Leon Petö und Marius Köhl – als Dreh- und Angelpunkt gilt aber Marco Kehl-Gómez. Der Schweiz-Spanier ist einer der besten Viertligaspieler überhaupt. Mit Karlo Kuranyi kickt zudem der Sohn eines früheren deutschen Nationalspielers mit.
Spieler mit Freiberger Vergangenheit hat die TSG gleich mehrfach in ihren Reihen: Winter-Neuzugang (Leihe) David Girmann, Simon Klostermann, Görkem Koca, Luca Battista und Denis Latifovic streiften sich in der Vergangenheit schon das SGV-Trikot über.





