Oberliga: Bitteres Ende – späte 1:2-Niederlage beim KSC
Die TSG Balingen hat ihre Serie von sechs Oberliga-Spielen ohne Niederlage beendet. Beim Karlsruher SC unterlag die Elf von Trainer Michael Schilling mit 1:2 (1:1) – und kassierte den entscheidenden Gegentreffer erst in der fünften Minute der Nachspielzeit.
Der Start verlief für die TSG denkbar ungünstig: Bereits nach wenigen Sekunden brachte Marlo Thürer die Gastgeber im Badenia-Stadion mit 1:0 in Führung. Die Balinger brauchten einige Minuten, um sich von diesem frühen Rückschlag zu erholen. Anschließend fand die TSG besser ins Spiel und belohnte sich in der 36. Minute mit dem Ausgleich. Simon Klostermann traf per Kopf nach einer präzisen Flanke und erzielte damit bereits sein siebtes Saisontor.
Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahm zunehmend die junge Karlsruher Mannschaft das Kommando. „In der zweiten Halbzeit war die U23 des KSC überlegen“, räumte Schilling ein. Die Gastgeber wirkten frischer und erhöhten den Druck.
Trotz der Karlsruher Überlegenheit hielt die TSG das Remis lange fest und durfte auf einen Punktgewinn hoffen. Doch in der Nachspielzeit wurde es bitter: Nach einer zunächst geklärten Ecke und einer weiteren strittigen Szene kam Vasco Walz frei zum Abschluss. Torhüter Louis Potye war noch am Ball, konnte den späten Siegtreffer aber nicht mehr verhindern.
„Das war maximal bitter“, sagte Schilling. Für die TSG endete damit eine starke Serie, während der KSC den zweiten Sieg in Folge feierte.
Viel Zeit zum Hadern bleibt nicht: Bereits am kommenden Freitag steht das nächste Oberliga-Spiel an. Um 19 Uhr empfängt die TSG in der Bizerba Arena den FC Holzhausen zum Derby.
Unsere U 23 machte es sehr gut am Wochenende. Beim klar favorisierten Verbandsliga-Tabellenführer 1. Göppinger SV kam die Wolf-Truppe zu einem 1:1.




