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TSG Balingen

Regionalliga: 3:1-Sieg in Ulm

Unverhofft kommt oft: Die TSG Balingen feierte beim favorisierten SSV Ulm 1846 ihren ersten Saisonsieg – dazu den ersten Auswärtssieg überhaupt in der Regionalliga. 3:1 (2:1) gewannen die Schwarz-Roten.

4:0 gegen Koblenz, 5:1 in Homburg, 2:0 in Frankfurt: Der SSV Ulm 1846 hatte mächtig Fahrt aufgenommen vor dem Duell gegen die TSG, die folglich als krasser Außenseiter im Donaustadion auflief. Doch nach einem Eigentor und einem Treffer von Daniel Seemann legten die Balinger – bis dato sieglos – ein schnelles 2:0 vor. Noch vor der Pause verkürzte Ulm zum 2:1. Im zweiten Durchgang fanden die „Spatzen“ weiterhin kaum Mittel gegen wie wild verteidigende und mutig auftretende Gäste, die in der Nachspielzeit durch Enrico Huss sogar das 3:1 nachlegten.

Der mutige Plan geht auf

Der TSG-Sieg kommt umso überraschender, als noch vorige Woche, gegen Gießen (0:1), die Formkurve steil nach unten gezeigt hatte. Aber die Balinger traten vor rund 1500 Zuschauern sehr entschlossen und couragiert auf. Nominell wie taktisch hatte Cheftrainer Ralf Volkwein eine äußerst offensive Ausrichtung angeordnet – der Plan ging auf.

Das stark agierende Team wurde mit dem ersten Saisondreier belohnt. Nun freuen sich die Balinger aufs anstehende Heimspiel (Samstag, 14 Uhr) gegen den SC Freiburg. Die Bundesligareserve der Breisgauer ist gewiss kein einfacherer Kontrahent als die Ulmer. Gleichwohl ist die TSG gewillt, dem Erstliga-Talentschupppen in der Bizerba-Arena einen heißen Tanz zu liefern.

Stimmen zum Spiel

Ralf Volkwein: „Wir sind natürlich alle überglücklich. Heute keiner einen Pfifferling auf uns gesetzt, wir haben aber schon voriges Jahr gezeigt, dass wir ein unangenehmer Gegner sein können. Das war heute eine sensationelle Teamleistung.“

Holger Bachthaler: „Glückwunsch an die TSG Balingen. Ich habe im Vorfeld die Tugenden von Balingen herausgehoben und das war heute ein verdienter Sieg. Wir haben heute unsere Leistung nicht auf den Platz gebracht und haben nicht den Bezug zum Spiel gehabt, den man braucht. Die Niederlage müssen wir uns selber zuschreiben.“

Fotos: Thomas Schips

 

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