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Heidenheimer SB-TSG Balingen 2:2 (1:1). Die TSG Balingen bewies am Samstag Nachmittag auf der Ostalb tolle Moral: erst kassierten die Gäste beim Heidenheimer SB in der Nachspielzeit einen Gegentreffer, um dann im Gegenzug auszugleichen. Die Begegnung vor 310 Besuchern war nichts für schwache Nerven. Sicherlich sahen die Besucher beiderseits ein hochklassiges Verbandsligaspiel mit Chancen hüben wie drüben. Und der Regisseur hätte Hitchcock sein können: in der Nachspielzeit des zweiten Spielabschnitts traf nach einer Linksflanke Alexander Raaf per Kopfball zum 2:1. Doch die Gäste steckten nicht auf: der eingewechselte Frank Utzeri holte ein Paar Sekunden nach dem Anspiel eine Ecke, die er selbst auch ausführte, raus. Die flache Hereingabe versenkte Tobias Göbel mit seinem fünften Saisontreffer aus elf Metern zum völlig verdienten Ausgleich. Denn wie die Kreisstädter den frühen Rückstand, Mijdat Evrensel traf bereits nach zwanzig Sekunden, wegsteckten, war schon aller Ehre wert. Sicherlich: das Glück und auch ein überragender Igor Idjakovic standen auf TSG-Seite. So klärte der Torsteher in der Anfangsphase nach zwei sehenswerten SBH-Kontern bravourös. Auch Martin Cus war in der 34. Minute hellwach, als er vor einem einschußbereiten Angreifer rettete. Nach dem frühen Rückstandsschock kam dennoch auch die Maier-Truppe zu ihren Möglichkeiten. Allerdings zögerte Nenad Nikolic (11./39.) zu lange oder klärte ein Abwehrbein gegen den einschußbereiten Göbel (40.). Besser machte es Nikolic dann kurz vor der Pause: auf eine gute Rill/Dilucia-Vorarbeit vollstreckte der Kreativspieler zum 1:1. Durchatmen war auf Balinger Seite dann direkt nach dem Seitenwechsel angesagt: eine Rechtsflanke landete an der Latte und den anschließenden Kopfball meisterte Idjakovic. Weiter gab es Chancen quasi im Minutentakt doch weder Hansjörg Honold oder Karl-Heinz Linder auf Gastgeberseite noch Markus Link (60./Kopfball) oder Turan Sahin (73.) bewiesen Treffsicherheit. Eine Viertelstunde vor Schluß schließlich setzte Heidenheim alles auf eine Karte, während sich Balingen auf's Kontern verlegte. Und der Ausgang der Geschichte ist ja klar... Nach dem hochverdienten Punktgewinn und der erneut guten kämpferischen Gesamtleistung scheint das TSG-Kollektiv für das bevorstehende Heimspiel am Samstag gegen die SG Sonnenhof/Großaspach bestens gerüstet. TSG Balingen: Idjakovic; Willig, Cus, Link, Göbel, Schelling, Krämer, Taube (ab 46. Sahin), Dilucia, Nikolic (ab 68. Utzeri), Rill (ab 85. Gasparovic) Tore: 1:0 Evrensel (1.), 1:1 Nikolic (44.), 2:1 Raaf (90.+1), 2:2 Göbel (90.+2) Schiedsrichter: Karle, Waiblingen Zuschauer: 310 Nächstes Spiel: TSG Balingen-SG Sonnenhof/Großaspach, Samstag, 4. Oktober, 15.30 Uhr.
Heidenheimer SB-TSG Balingen, Samstag, 27. September, 15.30 Uhr. Damit konnte vor Rundenbeginn nicht unbedingt gerechnet werden: nach vier Spieltagen liegt die TSG Balingen in der Tabelle vor dem Titelanwärter SB Heidenheim. Morgen gastieren die Kreisstädter um 15.30 Uhr auf der Ostalb. Zwei Siege, drei Niederlagen -alle auswärts- und 6:7-Tore: so lautet die ernüchternde SBH-Bilanz nach dem Rundenauftakt. Zuletzt gab es für den Titelfavoriten in Dorfmerkingen vor 800 Zuschauern einen 0:2-Rückschlag. Aber aufgepaßt: zu Hause kassierten die morgigen Gastgeber noch keinen einzigen Gegentreffer. Nach dem deutlichen 4:1-Heimerfolg gegen Normannia Gmünd liegt die TSG Balingen mit sieben Punkten und 5:2-Toren auf dem fünften Tabellenplatz. "Heidenheim verfügt über eine stark besetzte Mannschaft und hat gute Einzelspieler," weiß TSG-Coach Karsten Maier. Freilich aber blieb auch ihm der schlechte Heidenheimer Lauf nicht verborgen. "Insbesondes zu Hause sind sie aber stark einzuschätzen," weiß der Übungsleiter. Nichtsdestotrotz wolle aber seine Mannschaft die bewährte Taktik im Spiel durchziehen. Will heißen: in der Defensive gut geordnet und durch blitzschnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff den sich bietenden Platz nutzen. Gegen Normannia Gmünd klappte dies zuletzt ja ganz hervorragend. "Von der Papierform ist Heidenheim klarer Favorit," weiß Maier aber auch, dass sein Team beim Tabellenelften gar nichts zu verlieren hat. Nichtsdestotrotz können die Kreisstädter morgen auf der Ostalb ganz befreit aufspielen - vielleicht sogar mit einem positiven Ausgang? Selbstvertrauen hat das Team ja zuletzt getankt. Und auch personell kann Karsten Maier bis auf Ivan Todorovic aus dem Vollen schöpfen. "Wir haben personell wieder einige Möglichkeiten," verweist der Coach darauf, dass einige Spieler auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können. "Deshalb sind wir auch ganz schwer auszurechnen," so Karsten Maier abschließend. Mitfahrgelegenheit nach Heidenheim besteht übrigens wieder im Mannschaftsbus. Die Abfahrt ist morgen um 11.45 Uhr beim Au-Stadion. Nächsten Samstag gastiert die SG Sonnenhof/Großaspach im Au-Stadion, ehe für die TSG Balingen das Derby beim überraschend gut gestarteten TuS Metzingen wartet. |
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