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TSG Balingen-SG Sonnenhof/Großaspach 4:0 (2:0). Der Heimnimnus wurde gewahrt: nach dem 4:0 (2:0) gegen die SG Sonnenhof/Großaspach blieb die TSG Balingen auch im dritten Heimspiel ohne Punktverlust und etablierte sich erstmal im vorderen Tabellendrittel. Vor rund 230 Besuchern ebneten die frühen Treffer durch Gerhard Rill und Felice Dilucia den Weg zum Erfolg. Joker Frank Utzeri, der in der 72. Minute für Tobias Göbel kam, trug sich ebenfalls noch zwei Mal in die Torschützenliste ein. Der ganze Rummel um die Trainerentlassung, Herbert Bentz kam für Jürgen Rapolder, brachte der SG Sonnenhof/Großaspach nichts ein. Im Au-Stadion waren die Gäste nur noch ein Schatten von einst. Eigentlich verbrachte Igor Idjakovic im TSG-Gehäuse einen mehr als geruhsamen Nachmittag, denn die SG-Truppe blieb im Angriff äußerst harmlos. Und was überhaupt in die Nähe des Strafraums kam, räumte die sichere TSG-Defensive weg. Einen Auftakt nach Maß erwischten die Platzherren sowieso: nach einem Krämer-Freistoß schaltete Gerhard Rill blitzschnell und spitzelte das Leder an Michael Höck vorbei zur Führung ins Netz. Durch eine weitere Standartsituation markierte Felice Dilucia mit einem sehenswerten Schuß in den Winkel bereits in der neunten Minute das 2:0. Das saß, und die Gäste sollten sich von diesem Schock lange nicht erholen. Die Gastgeber ließen's nun wesentlich geruhsamer angehen, ohne von der Bentz-Truppe aber in Verlegenheit gebracht zu werden. Vielmehr hatte Toboas Göbel im weiteren Verlauf der ersten Hälfte den dritten Treffer auf dem Fuß respektive Kopf. Freilich: die Gäste spielten zwar mit, doch auch nach dem Wiederanpfiff brachten sie nichts Zählbares zustande. Zu aggresiv gingen die Kreisstädter in die Zweikämpfe, die zudem auch wesentlich einsatzfreudiger wirkten. Einzig Zlatko Blaskic prüfte Idjakovic in der 52. Minute mit einem Schuß aus spitzem Winkel. Balingen seinerseits besann sich weiter auf seine Stärken: aus einem kompakten Kollektiv über Konter zum Erfolg zu kommen. Zuerst scheiterten noch Dilucia (68.) und der eingewechselte Turan Sahin (77.) - ehe der große Auftritt von Frank Utzeri kam. Balingens Offensivkünstler profitierte von einem Nikolic-Zuspiel, der nach einem elfmeterreifen Foul an Sahin blitzschnell schaltete. Sehenswert war auch der Treffer zum 4:0 in der 87. Minute: ein weiter Idjakovic-Abschlag kam über Nikolic und Rill zu Frank Utzeri, der mühelos einnetzte. Am Samstag wartet das erste Derby auf die TSG Balingen: zu Gast ist die Maier-Truppe um 15.30 Uhr beim TuS Metzingen. TSG Balingen: Idjakovic; Willig, Cus, Link, Göbel (ab 72. Utzeri), Schelling, Krämer (ab 18. E. Raab), Dilucia, Gasparovic (ab 46. Sahin), Nikolic, Rill Tore: 1:0 Rill (3.), 2:0 Dilucia (9.), 3:0, 4:0 Utzeri (79., 87.) Schiedsrichter: Heinz Rössler, Pfullendorf Zuschauer: 230 Nächstes Spiel: TuS Metzingen-TSG Balingen, Samstag, 11. Oktober, 15.30 Uhr.
TSG Balingen-SG Sonnenhof/Großaspach, Samstag, 4. Oktober, 15.30 Uhr. Auch im dritten Heimspiel der laufenden Verbandsligarunde will die TSG Balingen ihre blütenweiße Weste anbehalten. Morgen heißt der Gegner um 15.30 Uhr die SG Sonnenhof/Großaspach. Das Au-Stadion scheint für die Kreisstädter wieder zu einer Festung zu werden. Denn beide bisherigen Heimspiele gewann die TSG: dem 1:0 gegen Schönaich folgte ein überzeugendes 4:1 gegen Normannia Gmünd. Letztes Wochenende erreichte Balingen Dank eines "Last-Minute-Treffers" von Tobias Göbel ein 2:2 beim Heidenheimer SB. Für Schlagzeilen sorgte auch die SG Sonnenhof/Großaspach am Wochenende. Trainer Jürgen Rapolder wurde der Stuhl vor die Tür gesetzt - Herbert Bentz soll jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen. Denn der letztjährige Aufsteiger ist durchaus ambitioniert: mittelfristig soll die Amateueroberliga Baden-Württemberg angepeilt werden. Und der Trainerwechsel zeigte Erfolg: gegen Dorfmerkingen sprang ein 1:0-Erfolg heraus. Damit rangiert Sonnenhof/Großaspach mit sieben Punkten und 6:12-Toren auf dem zwölften Platz. Weiterhin guter Fünfter ist die TSG Balingen, die es in fünf Spielen bisher auf acht Zähler brachte. "In Heidenheim haben wir zuletzt gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können," freute sich TSG-Coach über den Punktgewinn auf der Ostalb. Insbesonders das Zustandekommen habe ihm impomiert: seine Mannschaft überzeugte durch Konzentration, Disziplin und Zweikampfstärke - Tugenden, die natürlich auch morgen im Au-Stadion gefragt sein werden. "Hinten stehen wir derzeit kompakt," verweist Maier auf die erst vier TSG-Gegentreffer, übrigens die wenigsten der Verbandsliga. Derweil geht der Übungsleiter morgen von einem offenen Spiel aus. "Nach dem Trainerwechsel sind die Spieler frisch motiviert,"weiß auch Mauer, dass der SG-Saisonstart total in die Hose gegangen ist. "Es wird eine harte Nuß werden, doch auch wir können selbstbewußt an die Aufgabe ran," betont Balingens Trainer. Bis auf Ivan Todorovic kann Karsten Maier personell aus dem Vollen schöpfen. Wie zuletzt auch, stehen ihm also wieder einge Möglichkeiten offen. Und auch auf die Akteure, die nicht in der Anfangself standen, war bisher stets Verlaß. Die nächsten zwei Wochen stehen für die TSG Balingen zwei Derbys an: nächsten Samstag gastieren die Kreisstädter beim TuS Metzingen, ehe dann der TSV Ofterdingen im Au-Stadion gastiert. |
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