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Sparkassen-Indoor-Cup: WFV beschließt Hallenfußball-Änderung

Hallenfußball stand vor einer Zäsur: Futsal statt Fußball. Die Erkenntnisse aus der „Hallensaison“ haben unseren Verband einlenken lassen: Künftig dürfen Vereinshallenfußball-Turniere – wie der Sparkassen-Indoor-Cup – wieder nach gewohntem Muster vonstatten gehen.

„Eine Regelung, die wir ausdrücklich begrüßen“, sagt Indoor-Cup-Organisator Martin Kath. Deshalb: „Danke“ an den WFV und seine Entscheidungsträger. „Wir freuen uns schon jetzt auf den 24. Sparkassen-Indoor-Cup in der SparkassenArena.“ Gespielt wird diesmal übrigens vom 28. bis 30. Dezember.

Die offizielle Mitteilung des WFV, unterzeichnet vom kommissarischen Verbandsspielleiter und zugleich Verbandsjugendspielleiter Michael Supper, im Wortlaut:

„Liebe Vereinsvorsitzende und Spielleiter,

viele Hallenturniere – offizielle Verbandsmeisterschaften und private Veranstaltungen – wurden in den vergangenen Wochen gespielt. Wir haben stimmungsvolle Turniere und hervorragende Spiele mit vielen Toren erlebt. Wir haben uns auch über zahlreiche Rückmeldungen aus unseren Vereinen gefreut, die sich konstruktiv-kritisch zu den neuen Durchführungsbestimmungen für den Hallenfußball geäußert haben.

Mit dem Blick zurück müssen wir feststellen, dass die Kommunikation der Durchführungsbestimmungen für die Hallensaison 2017/18 zu spät und nicht vollständig erfolgt ist. Im Ergebnis hat dies bei Veranstaltern, Turnieraufsichten, Schiedsrichtern und weiteren Beteiligten zu einer Verunsicherung geführt. Dafür wollen wir uns entschuldigen.
Natürlich haben wir auch registriert, dass insbesondere die Vorgaben hinsichtlich des Futsal-Balles und des Futsal-Regelwerks kontrovers diskutiert wurden. Dabei sind es nicht einmal die aktiven Spielerinnen und Spieler, die sich nicht mit dem Ball anfreunden konnten, sondern Funktionäre und Veranstalter. Dennoch nehmen wir die Kritik ernst und haben uns innerhalb der Futsal-Kommission, des Verbands-Jugendausschusses  und des Verbands-Spielausschusses intensiv mit der zukünftigen Ausrichtung des Hallenspielbetriebs auseinander gesetzt. Dabei haben sich zwei Aspekte heraus kristallisiert, die wir ins Zentrum unserer Überlegungen gestellt haben. Zum einen wollen wir künftig für Klarheit sorgen und eindeutige Regelungen für alle Beteiligten entwickeln, die keinen Interpretationsspielraum offen lassen. Zum anderen ist es uns wichtig, den Veranstaltern eine langfristige Perspektive für ihre Vereins-Hallenturniere zu bieten.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns für folgende Regelung entschieden:
Alle Verbands-Wettbewerbe (Hallenmeisterschaften) werden wie bisher komplett nach offiziellem Futsal-Regelwerk durchgeführt – ohne Ausnahme. Dies beinhaltet u.a. den Einsatz des Futsal-Balles, zweier Schiedsrichter, von Handballtoren, die Anwendung von kumulierten Fouls, persönlichen Strafen (Gelb, Gelb-Rot, Rot) – und es wird ohne Bande gespielt.
Alle (privaten) Vereins-Hallenturniere dürfen künftig wieder nach den herkömmlichen Hallenfußball-Regeln durchgeführt werden. Darunter fallen u.a. die freie Auswahl des Spielballs, der Banden, der Torgröße, der Zwei-Minuten-Zeitstrafe.
Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt zum einen die Wünsche unserer Vereine nach freien Gestaltungsmöglichkeiten respektieren. Zum anderen wollen wir auch dem Futsal-Spiel die emotionale Belastung durch Zwangsvorgaben nehmen und die unbestrittenen Vorzüge des Spiels in den Vordergrund stellen.“
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