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15. November: 0:3 Niederlage gegen Laupheim TSG Balingen-FV Olympia Laupheim 0:3 (0:2). Ihr zweites Heimspiel in Folge verlor die TSG Balingen. Zweifelsohne aber war der Laupheimer 3:0 (2:0)-Erfolg am Samstag durchaus verdient. Wenn auch die Begegnung durch zwei Betrachtungswinkel gesehen werden muß. Zum einen bot der Unparteiische Markus Schöck (Weissach-Flacht) vor 350 Besuchern eine völlig indiskutable Leistung. Sicherlich war er an der Niederlage nicht allein schuldig, doch acht gelbe Karten und eine Ampelkarte (Bernd Schelling/87.) gegen die Gastgeber waren teilweise völlig überzogen und unnötig. Auf der Gegenseite schickte er allerdings zurecht Keeper Stipe Grcic per rot (83.) nach einer Tätlichkeit an Tobias Göbel vom Platz. Nach der wahren Gelbflut mußten sich die Kreisstädter gegen die spielstarken Gäste vor allem in den Zweikämpfen vorsehen. Unnötig Hektik produzierte Schöck kurz vor der Pause, als er ein grobes Foulspiel von Manuel Heimpel an Nico Willig nicht ahndete. In der Folge verwies er TSG-Coach Karsten Maier hinter die Bande - und auch bei zwei mehr als abseitsverdächtigen FV-Treffern sah das Schiedsrichtergespann nicht sonderlich glücklich aus. Wie dem auch sei: am verdienten Laupheimer Erfolg gab es im Au-Stadion nichts zu rütteln. Der überragende Dragan Paljic erschoß mit seinen drei Treffern die Gastgeber im Alleingang. Bereits nach 22 Minuten sorgte er nach einem schönen Spielzug für die Führung. Aggressiv und laufstark ging die TSG-Elf in die Begegnung - wenn auch immer die berühmten Zentimeter fehlten. So in der elften Minute, als nach einem Utzeri-Zuspiel Nenad Nikolic das Leder nicht unter Kontrolle brachte. Oder nach einem weiten Link-Einwurf und anschließender Göbel-Kopfballverlängerung, als Frank Utzeri dann einen Schritt zu spät kam (26.). Ebenso zögerte Nikolic kurz darauf nach einem Willig-Traumpaß zu lange. In diese Balinger Drangperiode hinen fiel das 0:2: die Gastgeber waren in der Vorwärtsbewegung, aus abseitsverdächtiger Position startete Paljic und vollstreckte mühelos (38.). Der Knackpunkt war das 0:3 direkt nach dem Seitenwechsel: nach einen Djukanovic-Zuspiel feierte Laupheims Torjäger sein drittes Erfolgserlebnis (48.). Das saß, denn in der Folge kamen die Kreisstädter überhaupt nicht mehr auf die Beine. Vieles blieb nur Stückwerk, zumal die Gäste mit ihren Kontern stets gefährlich blieben. Zudem versagte Schöck einem Kopfballtreffer des eingewechselten Robert Gasparovic in der 78. Minute die Anerkennung. Danach resignierten die Platzherren vollends... TSG Balingen: Idjakovic; Willig, Cus, Link, Göbel, Schelling, Krämer, Todorovic (ab 77. Taube), Nikolic (ab 46. Gasparovic), Utzeri, Rill (ab 46. Dilucia) Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Paljic (17., 38. und 48.) Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Grcic (Laupheim, 83.); Gelb/rote Karte für Schelling (Balingen, 87.) Schiedsrichter: Markus Schöckt, Weissach-Flacht Zuschauer: 350 Nächstes Spiel: Spfr. Dorfmerkingen-TSG Balingen, Samstag, 22. November, 14.30 Uhr.
13. November: Vorbericht TSG Balingen-FV Olympia Laupheim TSG Balingen-FV Olympia Laupheim, Samstag, 15. November, 14.30 Uhr. Zweifelsohne zählt der FV Olympia Laupheim zu den Überraschungsmannschaften der aktuellenVerbandsligarunde. Morgen gastiert der Aufsteiger bei der TSG Balingen (Anstoß 14.30 Uhr). Überraschend gut - und das können die Balinger Kicker ohne rot zu werden sicherlich auch von sich behaupten - schlug sich bisher auch das Kreisstadt-Ensemble. Nach dem verdienten 2:1 in Illertissen kletterte Balingen auf den dritten Rang (20 Punkte/17:12-Tore). Nur zwei Zähler dahinter rangiert auf dem fünften Platz Olympia Laupheim (22:13-Tore). Zuletzt trennte sich der Neuling von Spitzenreiter Dorfmerkingen mit einem torlosen Unentschieden. Gleichwohl wartet auf die TSG Balingen morgen eine sehr schwere Hausaufgabe. Dass zu diesem Spitzenspiel auch der äußerliche Rahmen passt, dafür sorgte das Team vom Treffpunkt Balingen. So hat jeder Zuschauer mit einem gelösten Eintrittsbillet am Abend freien Eintritt in die überregional bekannte Diskothek. Im Au-Stadion wird vor und während des Spiels eine "Party on snow" in einem eigens dafür aufgestellten Iglu gefeiert. Zum Sportlichen: Gerhard Rill hatte diese Woche eine Grippe und Nenad Nikolic, Markus Link und Oliver Krämer klagten über kleinere Wehwehchen. Dem Einsatz des Quertetts sollte allerdings nichts im Wege stehen. "Laupheim stellt eine sehr spielstarke Mannschaft, die überdurschnittlich gut besetzt ist," weiß TSG-Coach Karsten Maier von verschiedenen Beobachtungsreisen. Für ihn komme das gute Abschneiden also nicht von ungefähr. Deshalb setzt er wieder auf die Tugenden, die seine Elf zuletzt in Illertissen ausgezeichnet haben: Aggresivität, Laufbereitschaft und |
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